Knoten knoten
Schon im Kindergarten lernt man, wie man eine Schnur so verknotet, dass sich der Knoten nicht von alleine wieder lösen kann. Dieser klassische Knoten ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wie man eine Schnur verknoten kann. So kommen etwa beim Segeln kompliziertere Knoten wie der Achterknoten zum Einsatz.
Aber was bedeutet es eigentlich, dass eine Schnur verknotet ist? Gibt es einfachere und kompliziertere Knoten? Und warum interessiert man sich in der Mathematik für Knoten?
Bewaffnet mit Schnürsenkeln, Schere und Klebeband begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Topologie. Wir überlegen uns, was es eigentlich genau bedeutet, dass eine Schnur verknotet ist, und wie man einen Knoten im dreidimensionalen Raum auf ein zweidimensionales Blatt Papier bannen kann.
Schließlich untersuchen wir verschiedene Maße für die Komplexität von Knoten.
Es stellt sich heraus, dass selbst einfach zu formulierende und grundlegende Fragestellungen über Knoten auf sehr schwierige mathematische Probleme führen, über die in der Mathematik teilweise jahrzehntelang erfolglos nachgedacht wurde. Zum Abschluss werden wir uns ein solches Problem genauer anschauen, das erst im letzten Jahr gelöst wurde.
Von Schnürsenkeln und Klebeband bis zu aktueller mathematischer Forschung ist es manchmal nur ein kurzer Weg! Zum Mitmachen braucht man neben Schnürsenkeln, Schere und Klebeband im wesentlichen Neugier und etwas Ausdauer, aber keine speziellen mathematischen Vorkenntnisse.
Um eine Anmeldung bis zum 04.05.26 wird gebeten. Hier geht es zur offiziellen Ausschreibung mit Anmeldeformular.
Termine: 11.05., 18.05., 08.06., 15.06., 22.06., 29.06. jeweils ab 16:00 Uhr in Raum 0.001, KIT-Mathematikgebäude, Englerstr.2